Kleine Wunden:
Hautverletzungen durch Beißereien unter den Leopardgeckos verheilen meist von selbst, man sollte nur darauf achten das kein Dreck in die Wunde kommt, am besten den Gecko umsetzen. Mann kann die Wunde z.B dünn mit Betaisodona oder Bepanthen bestreichen.
Bakterien:
Bakterienbefall lässt sich durch eine Kotprobe feststellen. Hierfür muss allerdings von dem Tierarzt oder dem Labor eine Kultur angelegt werden.Diese machen einem dann bei einem Befall auch gleich einen Behandlungsvorschlag.
Sollte es Probleme beim Verheilen der Wunde geben, wird der Tierarzt sicher helfen können. Mit großen Wunden ist ein Besuch wahrscheinlich unumgänglich.
Verdauungsprobleme:
Diese treten meist durch falsche Ernährung auf. Hierbei kann es sich um Durchfall oder um das Erbrechen von aufgenommener Nahrung handeln.
Wenn der Leopardgecko Sand gefressen hat kann es zu Verstopfungen kommen. Hierbei hilft meist ein Bad in lauwarmen Wasser und ein leichte Massage des Bauches.
Sollte dies nicht helfen, bitte umgehend zum Tierarzt gehen.
In allen Fällen ist es wichtig die Ursache für die Probleme zu finden.
Würmer (Oxyuren):
Diese können über das Futter oder über Neuzugänge eingeschleppt werden. Man kann sie im Kot nachweisen und sie sind relativ gut zu behandeln. Geeignete Mittel bekommt man beim Tierarzt. Das Terrarium muss komplett gereinigt und desinfiziert werden, Einrichtungsgegenstände am besten erhitzen.
Verfettung:
Aufgrund zuviel oder falscher Fütterung kann es zu einer Verfettung kommen woran der Leopardgecko sterben kann.
Hier hilft nur eineUmstellung der Futtermenge bzw. des Futters.
Häutungsprobleme:
Sie treten meist bei zu trockener Haltung auf.
Durch Erhöhen der Luftfeuchtigkeit lassen sie sich allerdings beheben.
Zwei Tage nach einer Häutung sollte sich keine alte Haut mehr am Gecko befinden.
Ansonsten hilft meist ein Bad in lauwarmen Wasser, danach lassen sich die Hautreste manuell ganz gut entfernen.
Eine zweite Möglichkeit bei Häutungsproblemen kann eine Unterversorgung bzw. Vergiftung mit Vitamin A sein. Bei einer Unterversorgung kann es zu Häutungsschwierigkeiten und Blindheit kommen. Bei einer Vergiftung mit Vitamin A hingegen kann es zu Hautablösungen und Nierenschäden kommen.
Befall mit Milben:
Milben findet man zwischen den Schuppen hauptsächlich im Augen- und Ohren- sowie im Achselbereich.
Meist handelt es sich dabei um rote, bis zu 2 Millimeter große, blutsaugende Milben, diese Milben schwächen die Tieren sehr.
Mittel gegen Milben bekommt man beim Tierarzt.
Einrichtungsgegenstände müssen gründlich gereinigt und desinfiziert werden!
Mangelerscheinungen:
Mangelerscheinungen wie z.B. Rachitis treten bei unzureichender Versorgung mit Vitaminen und oder Kalzium auf.
Abhilfe mit einem Vitaminpräparat und mit Sepiaschale.
Legenot:
Kokzidien (Coccidia):
Kokzidien gehören zu den Sporentierchen. Sie befallen vorwiegend den Magen-Darm-Trakt und verursachen je nach Befallsstärke Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und somit Abmagerung des befallenen Tieres. Es gibt mehrere Arten von Kokzidien, wobei die Karyolysus-Arten Eidechsen und Schlangen befallen.
Die Vermehrung findet im Magen-Darm-Kanal, im Blut oder in der Leber statt.
Zum Nachweisen von Kokzidien, sollte eine Sammelkotprobe von mehreren Tagen gesammelt und über einen Tierarzt auf Endoparasiten untersucht werden. Sollte der Befund positiv sein, so kann davon ausgegangen werden das alle Tiere aus dem gleichen Terrarium befallen sind.
Cryptosporidien
Da eine Erkrankung an Cryptosporidien eine sehr schwere und normalerweise tödlich verlaufende Krankheit ist, empfehle ich den folgenden Link zu besuchen. Diese Internetseite wird vom Reptilientierarzt Herrn Kornelius Biron betreut und ständig auf dem neuesten Stand gehalten.www.cryptosporidien.de




